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Im Bezirk Gmünd ließen sich in den letzten Wochen und Monaten mehr als 250 Feuerwehrmitglieder gegen Hepatitis A und B grundimmunisieren (“impfen”).
Seit Anfang dieses Jahres zählen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren als Risikogruppe für eine Infektion mit Hepatitis A oder B. Das bedeutet, dass die Kosten für die Grundimmunisierung gegen Hepatitis A und B vom Innenministerium übernommen werden.

Abgewickelt werden die Anforderungen über den Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband (NÖLFV), den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) sowie die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Hepatitis A wird hauptsächlich durch kontaminiertes Wasser oder Fäkalien übertragen, Hepatitis B über Körperflüssigkeiten wie Blut oder Speichel. Das Risiko einer Ansteckung – gerade für die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Hochwassereinsatz oder bei Verkehrsunfällen – ist demnach sehr hoch.
Das BFKDO Gmünd organisierte für die drei Teilimpfungen jeweils zwei Termine im Feuerwehrhaus Weitra, an denen sich die ca. 250 angemeldeten Feuerwehrmitglieder grundimmunisieren lassen konnten. Die Impfungen wurden von Bezirksfeuerwehrärztin BFARZT Dr. Karoline Tauchmann - mit tatkräftiger Unterstützung durch den Bezirkssachbearbeiter Feuerwehmedizinischer Dienst FARZT Dr. David Müllner - vorgenommen. Nach Abschluss der Grundimmunisierung sind die geimpften Einsatzkräfte in aller Regel nun etwa 10 Jahre vor einer Ansteckung durch Hepatitis-Viren der Typen A und B geschützt.
Feuerwehrmitglieder, die die vorgegebenen Termine nicht wahrnehmen konnten, können nach Rücksprache mit Frau Dr. Tauchmann diese in ihrer Ordination in Weitra nachholen.
Demnächst wird es auch möglich sein, Auffrischungsimpfungen für bereits grundimmunisierte Feuerwehrmitglieder anzufordern sowie in weiterer Folge diese verabreichen zu lassen.

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